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Der beste Preis / Preisstrategie

Am Anfang stellt sich immer die Frage was ist der beste Preis den man erzielen kann. Als Käufer hat man dabei einen möglichst niedrigen im Sinn, als Verkäufer einen möglichst hohen. Wie finde ich heraus was der reelle Preis ist? Eine Möglichkeit ist, auf die anderen Angebote im Markt zurückzugreifen.

Angebotspreise

Die Herausforderung ist es hier einzuschätzen, auf welche Werte man sich verlassen kann, und bei welchen Vorsicht geboten ist.
Empirische Studien haben dabei festgestellt, dass der Angebotspreis im Schnitt 10-30% unter den beurkundeten Kaufpreisen lag. Inzwischen kann man bei einigen Maklern sicherlich auch genau die umgekehrte Tendenz feststellen. Preise, die zum Teil erheblich darüber liegen. Woran liegt dies?

Preisstrategien

Es gibt unterschiedliche Strategien in den Markt zu gehen:

  1. Die Hochpreisstrategie, für die häufig die Begründung ins Feld geführt wird, dass bei der großen Nachfrage immer jemand dabei ist, der den Preis zahlt: „Da kann ja mal einer vorbeikommen“.
  2. Die klassische Maklerstrategie des Festpreises (bei dem nach gründlicher Bewertung zumeist tatsächlich nur ein minimaler Preisunterschied zum Marktniveau festzustellen ist).
  3. Die unterschiedlichen Formen des Bieterverfahrens – ob geplant von einem Nullwert oder sich aus der Marktknappheit bei konservativer Preisansetzung ergebend.

Der Markt

Untersuchungen haben ergeben, dass die Preise von Immobilien ab einer bestimmten Präsenz am Markt sinken (Ladenhütereffekt). Richtige Preisansetzungen sorgen hingegen für schnelle Verkäufe und minimale Preisabweichungen.
Nun sind wir kein so großes Maklerbüro, dass wir eigene empirische Studien betreiben. Dennoch: Insbesondere bei den Varianten 2 und 3 finden sich bei uns viele Beispiele für die Richtigkeit dieser Analysen: Bei realistischer Bewertung und dabei zum Festpreis angebotenen Objekten liegt keine oder nur eine sehr geringe Abweichung zwischen Angebots- und Kaufpreis vor.

© Fotolia.com - lassedesignen
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© Fotolia.com - Eisenhans
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Bieterverfahren – unsere Erfahrungen

Bei Häusern oder Wohnungen, die leer waren oder in einem absehbaren Zeitraum leer wurden, konnten wir bei realistischer Preissetzung um 2-33% höhere beurkundete Kaufpreise verwirklichen als berechnet. Am oberen Ende der Skala haben dabei tatsächlich Liebhaber, die „ja mal vorbeikommen können“ das Angebot gesehen und Liebhaberwerte geboten. Der beste Preis wurde so innerhalb kurzer Zeit erzielt. Oft wurden auch erwartete Preissteigerungen im Immobilienmarkt bereits beim Kaufpreis vorweg genommen. Hier konnten wir kurze Verkaufszeiträume bei hohen Verkaufspreisen feststellen. Auf solche Situationen sind wir mittlerweile sehr gut vorbereitet.

Im Markt zu beobachten

Aber auch die Hochpreisstrategie können Sie – entsprechende Ausdauer vorausgesetzt – gut im Markt verfolgen. Manchmal sehen wir Objekte, die über 40 Wochen im Markt sind und beobachten dabei Preissenkungen. Vergleicht man aber diese Angebote mit den Maximalerlösen laut Gutachterausschuss, fällt bei solchen Häusern öfter auf, dass der zuletzt publizierte Preis immer noch rund 10% über den im Gutachterbericht genannten Höchstpreis liegt.

© Fotolia.com - drubig-photo
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Skizze-'Der-Preis-ist-heiss'