+49 221 - 99 51 99 01  
Ihre Suchergebnisse

Die sechs häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf

Wie Sie diese Fehler vermeiden können.

„… hätte ich das gewusst, hätte ich es anders gemacht!“

Das wollen Sie bestimmt nicht irgendwann sagen müssen. Doch gerade bei einem komplexen Thema wie dem Verkauf Ihrer Immobilie sind Fehler schnell passiert, die unter Umständen nicht mehr rückgängig zu machen sind. Gerade zu Anfang des Verkaufsprozesses passieren die meisten Fehler. Diese ersten Tipps sollen Ihnen helfen, die gängigsten Fehler zu vermeiden!

Fehler 1

Fehler Nr. 1:  Schlechte Vorbereitung

Der Verkauf einer Immobilie ist ein Akt, der häufig die wichtigste wirtschaftliche Entscheidung in einem ganzen Leben ausmacht. Es scheint kaum zu glauben, aber gerade private Immobilienverkäufer machen sich oft kaum Gedanken über den Verkaufsprozess und wagen einfach einen „Schuss ins Blaue“. Mit dieser Einstellung kann man sich großen finanziellen Schaden einhandeln.

Um dies zu vermeiden, stellen Sie sich vorab die wichtigsten Fragen:

  • Bis wann will ich verkauft haben?
  • Welchen Angebotspreis setze ich an?
  • Wo werbe ich?
  • Wie kann mich der Interessent erreichen?
  • Was verrate ich vorab?
  • Wie stelle ich die Zahlung sicher?
  • Wer ist der Notar meines Vertrauens?
  • Welche Unterlagen brauche ich?
  • Wann soll der Kaufpreis bezahlt sein?
  • Sind noch Pfandfreigaben einzuholen?
  • • Bis wann will ich die Immobilie übergeben?

Tipp: Beantworten Sie sich die Fragen schriftlich, machen Sie sich einen Plan und besprechen Sie sich gegebenenfalls mit Partnern.

Fehler 2

Fehler Nr. 2: Falsche Hoffnungen wecken

Natürlich haben Sie Ihre Immobilie gut gepflegt. In der Regel investieren Hausbesitzer eine Menge Zeit, Geld und Herzblut, um Haus oder Wohnung ganz nach ihrem Geschmack zu gestalten. Kein Wunder, dass sie anschließend das Objekt in den schillerndsten Farben schildern. Dieser Überschwang kann falsche Vorstellungen über den Zustand oder den Wohnstandard wecken. Bedenken Sie, dass Geschmäcker verschieden sind! Der Interessent macht sich anhand der Beschreibung sein eigenes Bild. Wenn Ihr Objekt seine Vorstellung dann nicht erfüllt, wird er bei der Besichtigung enttäuscht sein. Dies verschlechtert Ihre Verhandlungsposition empfindlich.

Tipp: Schildern Sie Ihre Immobilie neutral und orientieren Sie sich an objektiven Standards! Superlative und emotionale Ausschmückungen sind in einer Anzeige fehl am Platz. Lassen Sie sich gegebenenfalls helfen, indem Sie Ihren Text noch einmal Korrektur lesen lassen.

Fehler 3

Fehler Nr. 3: Der Einstiegspreis

Den richtigen Angebotspreis festzulegen ist einer der delikatesten Aspekte beim Verkauf von Immobilien. Liegt der Preis zu niedrig, verschenken Sie meistens Geld. Liegt Ihre Vorstellung zu hoch, verprellen Sie Kaufinteressenten. Auch wenn es eine Reihe von Richtwerten für Immobilien gibt, sind sie doch zu individuell, um ihren Wert sicher zu bestimmen. Letztlich richtet sich der erzielbare Preis allein nach der Nachfrage am Markt. Diese zu treffen, ist neben dem Preis auch von der Lage, dem Immobilientyp, dem Angebotszeitpunkt und einigen anderen Faktoren abhängig.
Ohne eine gründliche Marktanalyse geht es leider nicht! Orientieren Sie sich an den Angeboten der Konkurrenz, holen Sie Daten über bereits verkaufte Objekte ein und vergleichen Sie genau.

Tipp: Seien Sie objektiv und berücksichtigen Sie die Verkaufspsychologie. Mit Mondpreisen betrügen Sie nur sich selbst! Wenn Sie im Zweifel sind, wie viel Geld Sie für Ihr Haus verlangen können, wenden Sie sich an einen Fachmann. Es geht um einen großen Teil Ihres Vermögens!

Fehler 4

Fehler Nr. 4: Unvollständige Unterlagen

Nichts wirkt so unprofessionell wie fehlende Unterlagen. Schließlich will sich der Interessent zu Recht vor dem Kauf über Ihre Immobilie informieren. Wenn wichtige Dokumente fehlen, kann sogar der Eindruck entstehen, Sie hätten etwas zu verschweigen.  Wichtig sind unter anderem:

  • Grundbuchauszug und evtl. vorhandene Lasten
  • Katasterkarte
  • Bauzeichnungen und Beschreibung
  • Energieausweis
  • Teilungserklärung bei Teileigentum
  • Abrechnungen und Protokolle der Wohnungseigentümergemeinschaft
  • Aussagekräftige Fotos

Tipp: Erstellen Sie ein ansprechendes und aussagekräftiges Exposé! Es sollte von der Gestaltung dem Wert Ihres Hauses angemessen sein. Lose Kopien sind allen ein Graus!

Fehler 5

Fehler Nr. 5: Erreichbarkeit

Stellen Sie sich vor, Sie möchten einen Porsche Cayenne kaufen – oder vielleicht nur einen VW Phaeton. Neben den üblichen Probefahrten bekommen Sie ein persönliches Buch zu Ihrem Auto, einen Hotelaufenthalt bei Abholung und viele andere Dinge mehr. Welcher Kunde hat da Verständnis dafür, dass er den Verkäufer einer vielleicht fünfmal so teuren Immobilie nicht einmal erreicht? Er wird sich sehr schnell abwenden, wenn er immer nur mit Ihrer Mailbox spricht oder keine Antwort auf seine Mails bekommt.

Tipp: Stellen Sie sicher, dass man Sie erreichen kann, gerade abends und am Wochenende! Planen Sie genügend Zeit für Besichtigungen ein.

Fehler 6

Fehler Nr. 6: Schlechtes Zeitmanagement

Ein Immobilienverkauf braucht Zeit. Schließlich geht es auch für den Käufer oft um die Investition seines Lebens. In vielen Fällen wird der Verkaufsprozess unterschätzt. Wer seine Planung auf einen zu frühen Termin ausrichtet, gerät mitunter massiv unter Druck. Insbesondere wer schon verfrüht seine Immobilie geräumt und den Umzug organisiert hat, wird zu kämpfen haben, wenn der angepeilte Umzugstermin näher rückt. Schnell kommt es zu unnötigen Preiszugeständnissen. Aber auch ein zu langer Verkaufszeitraum drückt den Preis! Eine Immobilie die seit einem halben Jahr oder sogar länger angeboten wird, erweckt bei Interessenten den Eindruck eines Ladenhüters. Und wer möchte schon ein Haus kaufen, das sonst offensichtlich keiner haben will!

Viel Erfolg beim Verkauf!

Lesen Sie mehr zum Thema in unseren weiteren Broschüren: