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Expertentipp 50 „Bruchbuden“ will keiner haben!

Geschrieben von Kadir Ajra auf März 14, 2017
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Modernisierungen sollten Sie nicht allein des Verkaufens wegen machen, denn da drohen Ihnen Verluste. Nicht so sieht die Situation bei reinen Instandhaltungsarbeiten aus. Auch Verschönerungsarbeiten im Rahmen des Homestaging lohnen sich.

Wenn Sie Ihre Immobilie modernisieren möchten, sollten Sie das nicht allein des Verkaufens wegen machen, denn da drohen Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit Verluste. Nicht so sieht die Situation bei reinen Instandhaltungsarbeiten aus. Wenn Sie zum Beispiel „Omas Haus“ nach der Erbschaft verkaufen möchten, und es sich eigentlich um ein schönes Haus in guter Lage handelt, müssen Sie sich nicht über einen schleppenden Verkaufsfortgang wundern, wenn die Heizung nicht funktioniert oder das Dach undicht ist und deshalb leider keiner „Omas Häuschen“ kaufen will.

Reparaturen an der Heizung und am Dach wirken sich dann in der Regel positiv auf einen Kaufpreis aus. Als Sachverständiger kann ich Ihnen den Tipp geben: Für die Wertermittlung sind für mich, neben der Lage insbesondere der Keller, das Dach, die Fenster, die Heizung, die Elektrik und die sanitären Anlagen eines Hauses wichtig. Eine Aussage über den energetischen Zustand, und damit auch über Fenster und Heizung, erhalten Sie und die Kaufinteressenten ohnehin anhand des seit dem 01.05.2014 gesetzlich vorgeschriebenen Energieausweises.

Wie „lohnend“ sieht es aber mit den Investitionen in anderen Bereichen aus?

Die Erfahrung zeigt immer wieder: Je mehr ein Eigentümer in die zu veräußernde Immobilie an Geld und möglicherweise auch Eigenleistungen investiert hat, desto überzogener ist in der Regel die Preisvorstellung, mit der er mit seiner Immobilie an den Markt geht. Und das führt in der Regel zu oft enttäuschten Verkäufern.

Denn bei überzogenen Preisvorstellungen dauert die Suche nach einem Käufer zum einen wesentlich länger, das wiederum bedeutet entweder Leerstand oder Zinsausfall und zudem meistens unter den tatsächlichen Marktpreis fallende Kaufpreise.

Da der Eigentümer neben seiner emotionalen Bindung und Voreingenommenheit, sowie oft auch durch mangelnde Erfahrung nicht der geeigneteste Ermittler „seines“ Immobilienwertes ist und da der aktuelle Wert einer Immobilie von vielen verschiedenen Faktoren abhängt, lohnt es sich eigentlich immer, vor dem Verkauf zur Wertbestimmung einen professionellen Sachverständigen zu engagieren.

Neben einer neutralen Wertermittlung durch einen ausgebildeten und geprüften Sachverständigen gibt es auch im Internet diverse Angebote für Wertschätzungen, die Sie mit Preisen ab ca. 50 Euro locken, dafür aber in Bezug auf regionaler Marktkenntnis und Genauigkeit keinem Vergleich mit einem richtigen Gutachten nach einer Ortsbegehung standhalten können.

Auch wenn ein Sachverständiger mit einem Honorar von mindestens 500 bis zu etwa 2000 Euro nicht ganz billig erscheint, zahlt sich dieser am Ende doch wieder aus. Und auch rechtlich sind Hausverkäufer somit auf der sichereren Seite, da vorhandene Mängel in einem Gutachten festgehalten werden und der Käufer ihnen somit später keine Unkenntnis vorwerfen kann. Hier kann dann auch wieder die Arbeit eines seriös arbeitenden Maklers eine Rolle spielen, der Sie über Vor- und Nachteile aufklärt und neben seiner Marktkenntnis auch entsprechende Sachkunde haben sollte. Empfehlenswert sind dabei insbesondere Maklerbüros, die gleichzeitig auch Sachverständigenbüro sind oder zumindest über eine entsprechende Ausbildung verfügen, was in Deutschland aber leider eher die Ausnahme ist.

Egal ob mit oder ohne Profi an seiner Seite, spätestens bei den Besichtigungsterminen kommt für den Verkäufer die Stunde der Wahrheit! Relativ schnell zeigt der Markt auf, ob es eine Chance für die Erzielung des gewünschten Kaufpreises gibt.

Und spätestens dann wird dem einen oder anderen Eigentümer auch klar, dass nicht jede Investition, insbesondere nicht jede bewusst vor oder für einen Verkauf getätigte Investition, sich auch wieder auszahlt. Auch hier berät am Besten der erfahrene Profi! Unabhängig davon kann es aber sinnvoll sein, sein Verkaufsobjekt durch eine Investition für ein sogenanntes Homestaging verschönern zu lassen, wodurch die Immobilie für den ersten Eindruck des Käufers hergerichtet wird.

Wichtig ist aber auch hier: Es werden keine Mängel verdeckt, sondern nur die Vorzüge gezielt hervorgehoben! Diese Dienstleistung wird, wie auch die Immobilienbewertung, in letzter Zeit immer mehr in Anspruch genommen, was auch daran liegt, dass sogar Studien belegt haben, dass gerade bei einem Hauskauf der erste Eindruck entscheidend zählt.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!

Wenn Sie weitere Fragen zum Thema Immobilienwert, der Immobilienaufbereitung oder dem Verkauf haben, so freuen wir uns über Ihren Anruf unter  0221-99519906.

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