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Köln Lövenich – aus Alt macht Neu

Geschrieben von Petra Schulten auf Januar 9, 2018
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Das heutige Köln Lövenich wurde bereits im Jahr 1028 dokumentiert, unter dem lateinischen Namen Luviniacum. Seit dem Mittelalter ist das damals landwirtschaftlich geprägte Dorf unter dem heutigen Namen bekannt. Spaziert man nun hindurch, ist die Geschichte noch deutlich zu erahnen; es sind viele sehr schöne alte Gebäude erhalten. Trotzdem ist der Stadtteil lebendig geblieben. Natürlich hat man in den verschiedenen Jahrzehnten Neubauten in den jeweils aktuellen Stilen hinzugefügt, besonders gut ist aber die Renovierung der Bestandsbauten gelungen.

Bei einem Spaziergang von Westen nach Nordosten ist Lövenich sehr gut zu erkunden. Beginnend am Ortsrand in der Nähe der ÖPNV-Haltestelle Weiden-West wandern wir zwischen Wiesen und einem Feld den Weg Am Heidstamm entlang. Am äußeren Rand der Bebauung wechseln sich Einfamilienhäuser und eine Hochhausanlge aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ab. Danach gibt es immer mehr hübsche alte Häuser zu sehen, größtenteils Backsteinhäuser.

Bald geht es rechts ab in die Nagelschmiedshütte. Hier nehmen wir uns Zeit, das kleine Fachwerkhaus zu bewundern, in dem die Praxis eines Chiropraktikers untergebracht ist. Am Ende des Wegs wenden wir uns abermals nach rechts und stehen nach wenigen Metern auf dem Kirchplatz vor der romanischen Kirche St. Severin. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert, wurde jedoch zuletzt 1858-60 architektonisch verändert. Auch die Wohnhäuser am Platz sind einen zweiten Blick wert. Hinter der Kirche befindet sich übrigens einer von mehreren zu Wohnraum umgebauten Höfen Lövenichs, an der Moltkestraße. Auch östlich davon liegt eine weitere große Hofanlage, der Odemshof.

Wir gehen jedoch zur Brauweilerstraße, dort nach links, an einem Antiquitätengeschäft, einem Bäcker, einer Apotheke und dem Restaurant Alte Schmiede vorbei und folgen der Zaunstraße. Auch hier sind wieder viele schöne renovierte Häuser aus der Vorkriegszeit zu sehen. Am Ende der Bebauung liegt linker Hand ein weiteres altes Gehöft, das Haus Közal. Es befindet sich hinter einer hohen Mauer, der obere Teil kann jedoch von der Straße aus eingesehen werden. Möchte man mehr sehen, lohnt es sich, den Privatweg hinter der Anlage entlang zu gehen, so erhascht man einen weiteren Blick darauf.

Nun verlassen wir Alt-Lövenich und wenden uns dem Naubaugebiet zu. Wir genießen den weiten Blick über die Felder und gehen dann links in die Baumeister-Bühler-Straße hinein. Der Gerd-Baukhage-Bogen führt durch das Viertel. Es wechseln sich Einfamilienhäuser mit Tonnendächern mit solchen mit normalen Steildächern ab. In einigen der letzteren spiegeln bogenförmige Gauben die geschwungenen Formen der Straße und der Tonnendach-Häuser.

Dieser kurze Spaziergang bietet einen guten Überblick über die Struktur des Stadtteils Köln Lövenich – eine sehr attraktive Wohngegend wegen der einerseits guten Anbindung an die Innenstadt und das große Einkaufszentrum im benachbarten Weiden, andererseits der Stadtrandlage mit großen landwirtschaftlichen Flächen drum herum, die stundenlange Spaziergänge ermöglichen. Golf-Fans kommen übrigens ganz auf ihre Kosten, weil fußläufig gleich zwei große und eine kleine Golf-Anlage zu erreichen sind.

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