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Urban Gardening in Köln

Geschrieben von Petra Schulten auf Juli 24, 2017
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Der Trend, in der Stadt zu gärtnern, hat mittlerweile wohl alle deutschen Metropolen erreicht. Grundsätzlich beinhaltet der Begriff “urban gardening” alle Arten, Pflanzen anzubauen, von der Geranie auf dem Balkon bis zur Gemüseplantage im Garten. Meistens ist es den städtischen Gärtnern aber wichtig, einen Beitrag zum gesünderen Leben zu leisten. Es werden Wildblumen gesäht, damit die Bienen genügend Nahrung finden, aber natürlich auch Gemüse, Kräuter und Obst zum Eigenverzehr gepflanzt.

Es finden sich außerdem Gruppen von Menschen zusammen, die gemeinsam gärtnern, sei es, weil sie Gesellschaft suchen, selbst gar nicht wissen, wie man Pflanzen anbaut und pflegt oder weil sie weder einen Garten noch einen Balkon besitzen.

Im Kölner Raum war eines der ersten und größten Projekte dieser Art NeuLand in Bayenthal. Das Gelände einer ehemaligen Brauerei stand als Brachfläche leer und es war unklar, was hier einmal entstehen sollte. 2011 wurde der mobile Garten angelegt und der Verein Kölner NeuLand gegründet, der dann eine Zwischennutzungserlaubnis erhielt. Seitdem wird dort in Pflanzkisten, die aus allen denkbaren Materialien hergestellt werden, gegärtnern. Warum in Kisten? Weil der Garten mobil sein muss, da man ja nur die Zwischennutzung hat und weil der Boden ungeeignet zur Bepflanzung ist. Trotzdem grünt und blüht es überall und die Anwohner freuen sich, nicht mehr auf eine öde Fläche gucken zu müssen.

Warum Urban Gardening oft mobil sein muss, zeigt der ehemalige Obsthain Grüner Weg in Ehrenfeld. Die Wohnungsgesellschaft GAG errichtete damals eine ganze Siedlung und stellte eine Fläche zur Verfügung, die erst spät bebaut werden sollte. Die gepflanzten Obstbäume sollten nach Bauabschluss in der Siedlung bleiben, der Rest des Gartens musste umziehen. Er wurde dann eine Weile im ehemaligen Güterbahnhof Ehrenfeld weiter gepflegt und hat jetzt unter dem Namen HELGA eine neue Heimat auf dem Heliosgelände, doch auch hier kann er nur übergangsweise bleiben.

Es gibt aber auch andere Projekte wie der Pantaleons-Gemeinschaftsgarten. Hier dürfen die Pflanzen direkt in der Erde stehen. Die Gärtner haben einen Pachtvertrag mit der Stadt Köln, müssen jedoch nichts bezahlen. Die Vereinbarung ist ähnlich der, mit der einzelne Bürger eine Baumscheibe im Stadtgebiet pflegen. Man verpflichtet sich, dass der Garten ordentlich aussehen wird und darf im Gegenzug nach eigenem Gutdünken gärtnern. Das kleine Stück Erde am Rande der Pantaleonsparks war völlig vernachlässigt, als die Naturfreunde es übernahmen. Nun wachsen dort Gemüse und bunte Blumen.

Auch die Universität hat Studenten und anderen Interessierten ein kleines Stückchen Land überlassen und dort ist man unter dem Namen Campusgarten aktiv. Eine Besonderheit sind die Bienenstöcke, die hier eine Heimat fanden. Natürlich gibt es ähnliche Projekte auch im rechtsrheinischen Raum. Der Kölner Stadt-Anzeiger hat einmal eine Liste für die ganze Stadt veröffentlicht: http://www.ksta.de/freizeit/-mobiles-gaertnern-urban-gardening-projekte-in-koeln-1337414 Überall sind neue Mitstreiter herzlich willkommen.

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