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Altersgerecht Wohnen

Altersgerecht wohnen: Welche Bedürfnisse haben Sie?

Können Sie in Ihrer jetzigen Immobilie altersgerecht wohnen? Was müssen Sie beim Kauf einer neuen Immobilie beachten, wenn Sie altersgerecht wohnen wollen? Kann man eine Immobilie so umbauen, dass diese altersgerecht wird?

Viele Immobilien werden in jungen Jahren gekauft, etwa wenn gerade eine Familie gegründet wurde. Was später passiert, wenn man älter wird und die kleinen Wehwehchen einsetzen oder die Kinder ausser Haus sind liegt in weiter Ferne. Dabei wundern wir uns später wie schnell alles gegangen ist, gerade noch auf der Geburtsstation, die Einschulung und schon sind die Kinder zum Studium oder zur Ausbildung ausser Haus.

Veränderung als Chance für einen Neuanfang

Veränderungen bringen aber neue Freiheiten. Nicht die Kinder stehen jetzt im Fokus. Sie können sich ohne schlechtes Gewissen damit beschäftigen, was Ihnen wichtig ist. Was sind Ihre Bedürfnisse? Mehr Komfort? Mehr Flexibilität für Reisen? Möchten sie mehr Platz für sich nutzen? Oder sich lieber verkleinern und dafür andere Annehmlichkeiten erfahren?

Welche Vorkehrung können Sie treffen, damit Sie Ihr Zuhause bis ins hohe Alter nutzen können? Unabhängig davon ob die bestehende Immobilie oder eine neue Immobilie.

Immobilie im Lebenszyklus: Unterschiedliche Altersstufen, unterschiedliche Lebenssituationen, unterschiedliche Anforderungen

Je nachdem in welchem Alter und in welcher Lebenssituation Sie sich gerade befinden ergeben sich unterschiedliche Anforderungen.

Jung

In jungen Jahren dominiert häufig die Lust etwas zu erleben. Nicht die Größe der Wohnung ist hier entscheidend sondern die zentrale Lage.

Mittleres Alter

Im Laufe der Zeit nimmt häufig der Wunsch nach zentralem Wohnen ab, dafür steigt der Platz- und Ruhebedarf. Dies umso mehr wenn Kinder ins Spiel kommen. Hier besteht dann häufig auch das Bedürfnis nach garten oder zumindest Spielplätzen in der Nähe der Wohnung.

Nach Auszug der Kinder

Ziehen die Kinder aus, so vollzieht sich ein umgekehrter Weg. Platzbedarf wird unwichtiger, nähe zur lokalen Infrastruktur, insbesondere zu Ärzten wird höher wertgeschätzt. Dazu kommt häufig der Wunsch oder die Notwendigkeit nach mehr Bequemlichkeit.

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Platzbedarf, Gartenwunsch, Mobilität, Zentralität, finanzielle Ressourcen und Flexibilität im Laufe des Lebenszyklus

IhIst Ihr Badezimmer Altersgerecht? Wie sind Ihre Bedürfnisse?

Beim Badezimmer stellt sich die Frage, ob Sie dieses altersgerecht gestalten möchten. Wie soll Ihre Wohlfühloase aussehen?

Möchten sie eine Badewanne?

Wie wäre es mit einer bodentiefen Dusche?

Wollen Sie eine Toilette, die Ihnen das Aufstehen erleichtert?

Machen Vorkehrungen Sinn, dass Sie später ohne große bauliche Maßnahmen Handläufe anbringen können?

Können Sie dies leichter ermöglichen indem Schiebetüren für mehr Bewegungsfreiheit oder Gestaltungsraum sorgen?

Altersgerecht iInnerhalb der vier Wände
Sachen die das Wohnen bequemer machen

Schwellenlos

Gibt es Schwellen in Ihrer Immobilie, die Sie beseitigen können? Wie schön wäre es den Balkon oder die Terrasse schwellenlos zu erreichen?

Angenehme Höhe

Ärgert es Sie, wenn Sie immer in die Hocke gehen müssen? Wasch- oder Spülmaschinen, Backöfen und der gleichen müssen auch nicht zwingend auf dem Boden stehen. Leichter zu bedienen sind die Geräte, wenn man sie auf Armhöhe vor sich hat.

Elektrik / Licht

Wie wäre es mit einer Anpassung der Elektrik? Moderne Technik erlaubt die Steuerung vieler Funktionen von einem Display aus. Dazu kommt die Möglichkeit einer Intelligenten Lichtsteuerung. Laut wissenschaftlichen Untersuchungen gibt es einen starken Zusammenhang zwischen Lichtfarbe und dem Wohlfühlfaktor. Tageslicht hat früh- morgens einen höheren Blau- Anteil: Es wirkt kalt und weckt die Sinne.  Im Laufe des Tages durchläuft es das Farbspektrum über einen erhöhten Gelb- Anteil, bis es schließlich abends mit seinem Rot den Ermüdungsprozess unterstützt. Schön, dass die moderne LED Technik dies auch für Innenräume simulieren lässt. Ältere Menschen die unter Schlafstörungen litten konnten hiermit gute Erfolge erzielen und wieder beschwerdefrei werden. Altenhäuser setzen es zum teil bewusst ein um den Tagesablauf zu erleichtern.

Ihr Garten
Fluch oder Segen?

Ein Garten kann länger Freude machen als Sie glauben. Dazu sollte man in der Phase, wo die Lust an der Gartengestaltung abnimmt nach Verbesserungsmöglichkeiten sehen:

  • Wird die Gartenarbeit zu viel, dann beauftragen Sie rechtzeitig Unterstützung für Ihren Garten. Wie wäre es mit einem Schüler oder Studenten als Unterstützung für manche Gartenarbeit?
  • Achten Sie frühzeitig darauf, dass sie den Garten so pflegeleicht wie möglich, gestalten. Beitragen können dazu automatische Bewässerungssysteme, Hochbeete im Gemüsegarten oder ein Rasenmäh-Roboter.
  • Kümmern Sie sich um eine Hilfe für den Gehweg- und Winterdienst.
  • Sprechen Sie Ihren Nachbarn an. Vielleicht können Sie mit Ihren Nachbarn einen Gärtner oder Hausmeisterdienst teilen?

Fragen Sie sich selbst, ob Sie Ihren Garten noch genießen oder ob er nur noch Arbeit verursacht.

Leeres Haus - leere Zimmer:
Die Kinder sind ausgezogen.

Schön, wenn man mit den Kindern ausreichend Platz hat. Die Frage die sich nach Auszug stellt ist: wie viel Platz benötigen Sie wirklich? Sind die Räume passend  oder sind diese inzwischen zu groß geworden? Hinterfragen Sie einmal, wie oft Sie die inzwischen leeren Kinderzimmer betreten – außer, um sie sauber zu halten. Gleiches gilt natürlich für Arbeitszimmer, dessen zweck durch die Rente abhanden gekommen sein kann.

Kommen die Kinder so häufig für Übernachtungen vorbei, dass man die Zimmer benötigt oder wäre alternativ auch an Hotelzimmer oder RbnB zu denken?

Wie viel Zeit benötigen Sie für die Hausarbeit?

Tipps
Fördermöglichkeiten für altersgerechten Umbau

Den Trend zum Verbleib in der vertrauten Umgebung hat auch der Staat erkannt. Er forciert diese Entwicklung, indem er mit Förderprogrammen(Beispiels- weise KfW- Darlehen)Barriere- freie Umbaumaßnahmenunterstützt!

Externe Links: Altersgerecht wohnen:

KFW – Inlandsförderung Privatpersonen

Förderdatenbank Hintergrundinformationen

Übersicht über verschiedene Förderprogramme

Altersgerecht versus Barierefrei

Was ist Altersgerecht, was ist Barrierefrei? Rechtlich ist dies in DIN Normen festgelegt. Auf diese wollen wir hier nicht näher eingehen. Denn entscheidend ist, wie sieht Ihre eigene Bedarfssituation aus? Wie Altersgerecht muss es für Sie sein?

Wenn Sie einen Rollstuhl haben, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass breitere Türen da sein müssen. Rollstuhl ist nicht gleich Rollstuhl. Wir haben z.B. eine Wohnung an einen Rollstuhlbasketballer der Köln99ers vermietet. Der Sportrollstuhl war auch für normale Wohnungen geeignet. Nur zu viele Stufen durften es nicht sein. (Tipp: Wenn Sie sportliche Hochleistung sehen wollen dann schauen Sie sich gerne einmal ein Spiel der Köln99ers an. Es wird Ihnen sicherlich gefallen und die Leistung der Rollstuhlbasketballer verdient viele Zuschauer!)

Ihre Bedürfnisse - wie ist Ihre Ausgangssituation?

Wie sind Ihre ganz speziellen Bedürfnisse?

Wie sieht Ihre Zukunftsplanung aus?

Gibt es zukünftige Anforderungen, die Sie bereits heute berücksichtigen können?

Gibt es Zwischennutzungsmöglichkeiten für Ihre Immobilie?

Lohnt sich ein Verkauf? …eine Vermietung ? …ein Umbau? Welche Kosten -Nutzenrelation steht hinter der jeweiligen Lösung? Wie viel Aufwand bedeutet dies für Sie je nach Lösungsansatz?

Welche Immobilie ist richtig – goldrichtig für Sie?

Prüfen Sie so früh wie möglich ganz realistisch, ob ein Umbau Ihres Hauses technisch und finanziell machbar ist. Lassen Sie sich bei Planung und Durchführung von Fachleuten unterstützen.

Kann eine Immobilie nicht umgebaut werden, sollten Sie rechtzeitig nach einer passenden Alternative suchen. Konzentrieren Sie sich dabei nicht nur auf Ihr Ideal. Oftmals finden sich im Bestand  geeignete Immobilien oder solche, die leicht an Ihre Bedürfnisse anzupassen sind.

Lassen Sie sich nicht von den vielen unterschiedlichen Ratschlägen verunsichern. Sie wissen selbst am besten, was Sie benötigen.

Unsere Immobilienangebote finden Sie hier.

Altersgerecht wohnen: Was können Sie an Umbaumaßnahmen berücksichtigen?

Altersgerecht wohnen: Grundsätzlich bei Umbauarbeiten und Modernisierungen zu beachten

  • Rutschfester Bodenbelag
  • Niedrige Lichtschalter, Türöffner etc.
  • Leicht bedienbare Armaturen, Schalter etc

Altersgerecht wohnen: Vorausschauende bauliche Umbaumaßnahmen
vor der Phase möglicher Mobilitätseinschränkungen

  • Haus- und Wohnungstüren verbreitern
  • Schwellenfreier Zugang: Rampen statt Stufen, wenn möglich
  • Bei verzichtbaren Treppen: rutschfester Untergrund, Handlauf an beiden Seiten, farbliche Markierung
  • Grundriss-Änderungen: größeres Bad und Küche
  • Helle Ausleuchtung von Fluren, Außenbereichen, Garage etc.
  • Rutschfeste Bodenmaterialien (Fliesen)
  • Sitzplätze/ unterfahrbare Plätze in der Küche (Spüle und Arbeitsplatte) und Bad (Waschtisch)
  • Zusätzliche Steckdosen, damit wenige Stromkabel als potentielle Stolperfallen in der Wohnung sind
  • Bei Küchenkauf darauf achten, dass die Oberschränke herabfahrbar und die Unterschränke mit Schubladen versehen sind

Altersgerecht wohnen: Spätere Veränderungen, die wenig kostspielig und schnell umsetzbar sind:

  • Zusätzliche Haltegriffe in Bad, Dusche und an der Toilette
  • Toilettenaufsatz, der das Aufstehen erleichtert
  • Kippbare Spiegel in Bad und Schlafzimmer
  • Standsichere Möbel, damit man sich auf diesen abstützen kann
  • Notrufschalter
  • Zusätzliche Steckdosen, damit wenige Stromkabel als potentielle Stolperfallen in der Wohnung sind
  • Bei Küchenkauf darauf achten, dass die Oberschränke herabfahrbar und die Unterschränke mit Schubladen versehen sind
  • Sie können uns auch eine Nachricht senden.

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